427 icons-400

Isargärten Thalkirchen, München

2011
Concept-Bau Premier GmbH
ca. 8.250 m2
ca. 18 Mio. €
Oliver Kühn
Uwe Karl
Aldo Conti, Henning Hesse, Kerstin Köhler, Irmhild Wollatz, Sebastian Saure, Jessica Mertens
Die besten Immobilen Münchens 2011 (Anerkennung)

Im fließenden Raum: Modernes Wohnen mit grünem Konzept.

Zwischen Maria-Einsiedel-Strasse und Marie-Einsiedel-Mühlbach in Thalkirchen erstreckt sich das sehr attraktive Grundstück für den neuen Wohnpark mit 137 Wohneinheiten. Grundlage des Entwurfs stellt ein zuvor erarbeiteter städtebaulicher Entwurf mit ausgewiesenen Baukörpern und Bauhöhen dar. Der vorgegebene Städtebau bildet attraktive Punkthäuser am Mühlbach und länger gestreckte Bauten an der Maria-Einsiedel-Straße aus, deren Zeilen versetzt werden, um auch den Straßenhäusern den schönen Grün- und Wasserbezug zu ermöglichen.
Dieser wird beantwortet und mit einer interessanten Gebäudestruktur bereichert. Das Thema des „Versetzens“ spielt beim Entwurf der Einzelgebäude und der Freianlagen eine zentrale Rolle und wird Gestaltungsprinzip der Volumen.

Die Grundrisse zeichnen sich durch Klarheit und Einfachheit aus und legen besonderen Wert auf die Wasser- und Grünbeziehung. Flexible, bzw. variable Aufteilungen sind leicht möglich - besonders bei den Punkthäusern am Maria-Einsiedel-Mühlbach. Es ist vorgesehen, hier auf tragende Innenwände zu verzichten und die Lasten nur mit den Fassadenstützen und dem Treppenhauskern abzutragen. So besteht die Möglichkeit für jegliche Art von Aufteilungen von einer großen 200 m² Wohnung bis hin zu Maisonetten.

Nachhaltigkeit – Umweltsiegel
Mit dem Projekt Lichtblicke wollen wir in Sachen Nachhaltigkeit Maßstäbe setzen.
So erreichen alle Gebäude hier KfW 60 Standard. Die Energieerzeugung für das Heizsystem sowie für die Warmwasserbereitung erfolgt ausschließlich über oberflächennahe Erdwärmenutzung. Geothermie ist eine zukunftsweisende Alternative zur klassischen Wärmeversorgung mit Erdöl oder Erdgas: preisgünstig und preisstabil, umweltfreundlich und sicher. Grundwasser wird aus einem für alle Gebäude gemeinsam genutzten Brunnen gefördert. Die in jedem Haus befindliche Wärmepumpe entzieht dem Grundwasser einen Teil seiner Wärme und befördert das Wasser wiederum zu einem für alle Gebäude gemeinsam genutzten Schluckbrunnen, wo das Wasser wieder versickert.
So erreichen wir unter ökologischen Gesichtspunkten ein Miteinander von Natur und Bauen.

Das Bauvorhaben wurde bei der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) für „das deutsche Gütesiegel für nachhaltiges Bauen“ angemeldet.