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"The Pearl" Santai Island, Chongqing, China

2017
SOKON Industrial Group Co., Ltd.
Oliver Kühn
Alexander Moritz, Jiang Bu
Duan Fu, Thomas Muncke, Agustin Ramirez

Das Projekt "The Pearl" liegt in einer Inselkette im Roten Becken, einer vom Jangtsekiang durchflossenen Seenlandschaft, die sich durch die berühmten Drei Schluchten über mehr als 600 km bis nach Chongqing erstreckt.
Nur mit dem Schiff erreichbar hat sich die Insel durch das günstige Klima in ein reiches und fruchtbares Gartenland entwickelt, in dem in bewegtem Hügelland Orangenhaine das Landschaftsbild prägen.
Durch eine moderne Interpretation des genius loci und der traditionellen chinesischen Bauweisen soll hier ein Resort der 5-Sterne-Kategorie entstehen, in dem die Gesundheit und ein Leben in Harmonie mit der Natur im Vordergrund stehen. Alle Gebäude werden aus Holz gebaut und achtsam in die Landschaft integriert, um die Auswirkungen auf Insel und Lagune zu minimieren.
Das Resort wird von See aus über eine Marina mit Laden-, Café- und Freizeiteinrichtungen erschlossen. Von hier gelangen die Besucher über einen in den roten Sandstein geschnittenen Steig auf einen entlang einer Höhenlinie angelegten ein Rundweg, von dem aus mehrere kreisförmige Baukörper oder Gebäudegruppen erreicht werden können, die auf den 5 Hügeln der Insel errichtet werden.
Auf dem höchsten Punkt der Insel liegt ein Hotel mit einem Panoramarestaurant und 50 Zimmern. Um die übrigen Hügel sind 50 Villen angelegt, die durch Sport-, Garten- und Gesundheitseinrichtungen ergänzt werden.
In einer Bucht errichtet, mit dem Berg im Rücken und der See vor sich, stellt ein Pavillon im Wasser, der „die Geister der Luft und des Wassers geneigt machen soll“, den exklusivsten Ort der Insel dar. Hier können Gäste ein Restaurant besuchen, das Spa-Angebot nutzen oder nur „den Himmel, die See und die Erde beobachten“ - nach traditioneller Vorstellung der Weg des Menschen zu Glück und Erfolg.
Das Resort wird ausschließlich mit erneuerbarer Energie betrieben, die über Solarkollektoren auf See gewonnen wird. Um die Kühllasten zu verringern, haben die Gebäude ausladende Dächer, die Schatten spenden und eine Aufheizung der Räume vermeiden, große öffenbare Schiebefenster erlauben, alle Bereiche natürlich zu belüften.